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Menerga gewinnt den deutschen Kältepreis

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit lobt den 6. deutschen Kältepreis aus und Menerga gehört zu den Gewinnern.

Klimaneutrale Kühltechnologie Adconair AdiabaticzeroGWP basierend auf hybrider, adiabater Verdunstungskühlung gewinnt den 1. Preis bei der Verleihung des 6. Deutschen Kältepreises. Bild: Menerga GmbH

Bundesumweltministerin Svenja Schulze übergibt den Deutschen Kältepreis 2018 an Jan-Philip Wagner, Vertriebsdirektor bei Menerga. Bild: BMU/Felix Zahn

Alle Gewinner des Deutschen Kältepreises 2018 Bild: BMU/Felix Zahn

In der Kategorie „Energieeffiziente Kälte- und Klimaanlagen mit indirekter Kühlung“ wurde Menerga’s klimaneutrale Kühltechnologie basierend auf hybrider, adiabater Verdunstungskühlung mit dem 1. Platz ausgezeichnet.

Bis zum Jahr 2020 hat die Bundesregierung im Rahmen der Klimaschutzinitiative beschlossen, zehn Prozent des gesamten Energieverbrauches einzusparen. Dies hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zum Anlass genommen, um in diesem Jahr bereits die sechste Auflage des Deutschen Kältepreises zu auszuloben.

Menerga hat sich mit seiner klimaneutralen Kühltechnologie AdiabaticzeroGWP auf Basis der bewährten Adconair Wärmerückgewinnung für die begehrte Auszeichnung beworben und konnte die Fachjury überzeugen. Die Lösung, welche eine indirekte, adiabate Verdunstungskühlung mit einer Taupunktkühlung in einem RLT-Gerät vereint, wurde in der Kategorie „Energieeffiziente Kälte- und Klimaanlagen mit indirekter Kühlung“ mit dem 1. Platz ausgezeichnet. „Das Preisgeld von 10.000 € wird Menerga für die Förderung von seinen Auszubildenden und Werksstudenten nutzen. Da das Thema Ausbildung bei Menerga einen hohen Stellenwert genießt, mittlerweile sind um die 40 Auszubildenden und Werksstudenten im Unternehmen beschäftig, ist das Preisgeld hier sinnvoll in die Zukunft investiert“, so Jan-Philip Wagner, Vertriebsleiter der Menerga GmbH.

Diese Kühltechnologie verzichtet komplett auf eine konventionelle Kompressionskälteanlage und nutzt lediglich Wasser als Kältemittel. Das hat nicht nur positive Auswirkungen auf die Umweltbilanz der Anlage, da durch die Nutzung von Wasser als Kältemittel keine Treibhausgase entstehen, sondern reduziert auch den Elektroenergieverbrauch der Ventilatoren ganzjährig um bis zu 10 % durch den Entfall der ansonsten benötigten Register für Kälteanlagen oder Kühler in der RLT-Anlage.
Diese Kühltechnologie nutzt innerhalb der ersten Hälfte des Wärmeübertragers die indirekte, adiabate Verdunstungskühlung. Damit wird die Außenluft bereits vorab zu einem großen Teil vorgekühlt. In der zweiten Hälfte des Wärmeübertragers findet die sogenannte Taupunktkühlung statt. Dafür wird ein Teil der bereits vorgekühlten Außenluft nach dem Austritt aus dem Wärmeübertrager als Prozessluftvolumenstrom entnommen, dem Wärmeübertrager im Gegenstromprinzip wieder zugeführt und nochmals befeuchtet. Auf diese Weise findet eine erneute, indirekte Verdunstungskühlung statt. Anders als bei konventionellen Systemen, ist die tiefstmögliche Zulufttemperatur nun nicht mehr abhängig von der Feuchtkugeltemperatur der Abluft, sondern von der Feuchtkugeltemperatur der vorgekühlten Außenluft. Somit können auch bei hohen Feuchtelasten die Wärmelasten aus den klimatisierten Räumen abgeführt werden.

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