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Rechenzentrum

Mobile first, Cloud Computing, Big Data... – der Bedarf an Rechenleistung wächst weltweit permanent. Hinzu kommt: Informations-  und Kommunikationstechnologien haben längst einen hohen Stellenwert in allen Unternehmen erreicht. Die IT-Komponenten werden immer leistungsfähiger – auch im Mittelstand. Deshalb steigt der Energieverbrauch und die Stromkosten schnellen in die Höhe.

Die Stromversorgung von Servern und deren Kühlung verursachen jährlich Kosten von mehreren Milliarden Euro. Energieeffizienz ist daher ein zentrales Thema und eine Hauptaufgabe für die Betreiber von Rechenzentren. Wer diese Aufgabe am besten löst, gewinnt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil: geringere Betriebskosten.

Die Effizienz eines Rechenzentrums wird am PUE-Wert gemessen. PUE steht für „Power Usage Effectiveness“. Diese Kennziffer setzt den gesamten Stromverbrauch des Rechenzentrums in ein Verhältnis zu der Leistung, die aufgenommen wird, um die eigentliche Rechenleistung zu erzeugen. Der optimale PUE-Wert liegt bei 1,0. Tatsächlich sind aber doppelt so hohe Werte von bis zu 2,0 die Regel. Daraus ergibt sich, dass für die notwendige Klimatisierung und andere Prozesse in einem Rechenzentrum mitunter die gleiche Energiemenge eingesetzt wird wie für den eigentlichen Betrieb der Rechner.
Mehr noch: Die Kühlung der Serverräume, die natürlich von den Bedingungen vor Ort abhängig ist, kann in vielen Fällen sogar bis zu 60 % der gesamten Energiekosten ausmachen. Angesichts stetig steigender Strompreise ist das betriebswirtschaftlich und unternehmerisch nicht profitabel. Der Grund hierfür liegt oft an ineffektiven Kühlkonzepten.
Das muss nicht sein. Denn durch den Einsatz energiesparender Klimatisierungstechnik sind bereits heute PUE-Werte von 1,2 möglich. Das hat zwei wesentliche Vorteile: Energiekosten werden signifikant reduziert und die Anforderungen für „grüne“ Rechenzentren erfüllt. Da die Systeme eines Rechenzentrums 365 Tage im Jahr ohne Unterbrechung im Einsatz sind, wird zur Sicherung dieses durchgängigen Betriebes, eine permanente, zuverlässige Wärmeabfuhr essentiell.

Menerga hat sich mit intelligenten Lösungen für eine hocheffiziente Kühlung von Rechenzentren etabliert. Diese Anlagen gewährleisten die Wärmeabfuhr aus Rechenzentren mit sehr geringem Energieeinsatz. Möglich macht das die Kombination von indirekter freier Kühlung, adiabater Verdunstungskühlung und Kompressionskälte. Bei niedrigen Außentemperaturen unterhalb von 12 °C wird der Kältebedarf durch die indirekte, freie Kühlung abgedeckt. Dabei werden Prozessluft und Außenluft in jeweils einem separaten Luftweg physisch getrennt. Bei höheren Außentemperaturen schaltet sich der Adiabatik-Betrieb ein. Die Außenluft kühlt über die indirekte Verdunstungskühlung, also durch Befeuchtung der Außenluft in dem Wärmeübertrager, ab. Dabei wird der Abluft über die Trennfläche des Rekuperators Wärme entzogen.
Wesentlicher Vorteil der Adiabatik ist der geringe Energiebedarf bei gleichzeitig hoher Kühlleistung. Außerdem kann die integrierte Kompressionskältemaschine kleiner dimensioniert werden. Damit verbunden ist eine geringere Menge an Kältemittel im Kältekreis.
Unternehmen sparen dadurch Energiekosten, minimieren somit die Betriebskosten deutlich und punkten in Hinblick auf ihre ökologisch gesellschaftliche Verantwortung.

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