Sorptionsgestützte Klimatisierung

Bei der Komfortklimatisierung wird unter Verwendung eines flüssigen Sorptionsmittels Luft mit Wärme als Antriebsenergie entfeuchtet und gekühlt. Das nennt man sorptionsgestützte Klimatisierung. Weil als Antriebs- energie für die Luftentfeuchtung Niedertemperaturwärme genügt, können Wärmequellen  z. B. Solarthermische Anlagen, Fernwärmenetze oder Möglichkeiten der Abwärmenutzung wie Blockheizkraftwerke effizient eingesetzt werden.

Diese Technologie bietet die Möglichkeit der nahezu zeitlich unbegrenzten und verlustfreien Speicherung von Wärme in einem flüssigen Medium. Gerade bei nicht konstantem Wärmeangebot wie beispielsweise Solarenergie kann die gespeicherte Wärme nachhaltig genutzt werden und der Wirkungsgrad erhöht werden.

PDF-Broschüre Sorptionsgestützte Klimatisierung

Vorteile

  • Verschiedene Wärmequellen, wie z. B. Fernwärme, nutzbar 
  • Geringe Betriebskosten durch effiziente Wärmerückgewinnung und hervorragende Wartungskonzepte  
  • Verlustfreie Speicherung von Wärmeenergie 
  • Niedrige Regenerationstemperaturen von 55 - 70°C
  • Kühlen ohne mechanische Kältemaschine 
  • Reduzierung des für die Klimatisierung erforderlichen CO2-Ausstoßes 
  • Europaweite Repräsentanzen, Vertrieb und Service aus einer Hand 
  • Energieeffiziente Betriebskonzept bewirken sehr niedrige Energiekosten 
  • Klimatisierung ohne sommerliche Spitzenlast im Elektroenergieverbrauch 
  • Ganzjährig konstanter Wärmebedarf 
  • Thermisch angetriebene Kühlung mit COP>1
 
 

Kälteerzeugung durch indirekte Verdunstungskühlung und sorptionsgestützte Luftentfeuchtung.

Kühlung ohne Strom, im Abluft-/Fortluftweg des Plattenwärmeübertragers wird Wasser versprüht. Die daraus resultierende Wasserverdunstung entzieht der Außenluft Wärme, Temperaturabsenkungen von mehr als 10 K möglich. Zusätzliche Entfeuchtung der Außenluft mit Sorptionssystem.

Nennluftvolumenstrom: 2.500 m3/h – 15.000 m3/h

So funktioniert´s:

Referenzen

  • Flughafen München
  • Solar-Info-Center in Freiburg
  • inHaus in Duisburg, Projekt des Fraunhofer Intitutes
  • ZukunftsZentrum EWE AG in Emstek