
Menerga auf der Aquanale: Große Nachfrage bei hocheffizienter Schwimmbad-Klimatisierung

Die Nachfrage nach hocheffizienten Lösungen für die Klimatisierung von öffentlichen und privaten Schwimmhallen ist deutlich gestiegen.
- Betreiber investieren, um Betriebskosten und CO2-Emissionen zu reduzieren
- Passivhaus-Standard dient zunehmend als Vorbild
- Neue Geräteserie entspricht hohen Passiv-Anforderungen
- Broschüre zeigt ganzheitliche Klimalösungen für Schwimmbäder
Köln / Mülheim an der Ruhr, 26. Oktober 2011 Der europaweite Trend hin zu einer erheblich höheren Energieeffizienz im Gebäudesektor ist auch bei der Klimatisierung von öffentlichen und privaten Schwimmhallen deutlich spürbar. Dies meldete der Lüftungs- und Klimatechnikhersteller Menerga zur Aquanale 2011 in Köln. Dementsprechend sei hier die Nachfrage nach technisch anspruchsvollen, hocheffizienten Lösungen noch einmal wesentlich gestiegen. „Das Investitionsklima hat sich gerade im energieintensiven Schwimmbadbereich in den letzten Jahren stark verändert. Immer mehr Betreiber denken hier langfristig und sind deshalb auch bereit, für deutliche Einsparungen bei den Betriebskosten und den CO2-Emissionen mehr zu investieren“, erläutert Dr.-Ing. Jürgen Röben, Geschäftsführer des Mülheimer Unternehmens. „Eine wichtige Rolle spielte hierbei auch das Konjunkturpaket 2, dessen Mittel vielen Kommunen den Weg geebnet haben. Insgesamt beobachten wir eine deutliche Zunahme von ganzheitlichen Lösungen, die sich übergreifend mit den Energieflüssen in den Gebäuden beschäftigen. Im Zuge dessen werden beispielsweise unsere AquaCond Geräte, mit denen sich auch die Wärme aus dem Abwasser eines Schwimmbades zurückgewinnen lässt, deutlich häufiger eingesetzt.“
Eine neue Entwicklung im Schwimmbadsektor sei die zunehmende Orientierung am Passivhaus-Standard sowohl im Neubau als auch im Bestand. Mit dem Lippe-Bad in Lünen sowie dem Bambados Familien- und Sportbad in Bamberg sei der Mülheimer Hersteller hier mit seinen hocheffizienten Schwimmbad-Klimageräten an zwei wegweisenden Projekten beteiligt. Im Gegensatz zu anderen Nicht-Wohngebäuden, wo sich der Passivhaus-Standard vergleichsweise einfach umsetzen lasse, gestalte sich dies in Schwimmhallen aufgrund der Wasserverdunstung deutlich komplexer. Die neue Geräteserie ThermoCond 39 wurde hier bereits im Hinblick auf die hohen Anforderungen des Passivhaus-Standards entwickelt. Die Anlagen setzen bei der Entfeuchtung mittels Wärmepumpe erstmals leistungsgeregelte Scroll-Verdichter ein, wodurch ein großer Anteil der latenten Wärme der Fortluft zurückgewonnen werden kann. Darüber hinaus lässt sich der Luftvolumenstrom feuchte- und heizlastabhängig reduzieren, wodurch sich der Stromverbrauch für die Lüftung um bis 60 % verringert.
Seine Leistungen rund um die hocheffiziente Schwimmbad-Klimatisierung hat der Hersteller in einer neuen Broschüre zusammengefasst, die jetzt auf der Aquanale vorgestellt wurde. Hier wird aufgezeigt, wie wichtig der Einsatz von bedarfsgerechter Klimatechnologie für den erfolgreichen Betrieb eines Schwimmbades ist. Von der Behaglichkeit der Badegäste über den Schutz der Bausubstanz bis hin zur Senkung der Betriebskosten reicht der Einfluss ganzheitlich gedachter Lösungen. Vorgestellt werden diese anhand zahlreicher Objektbeispiele – wie etwa der Bodensee Therme in Konstanz. Neue Wege in der Schwimmbadklimatisierung geht das Unternehmen mit der sorptionsgestützten Entfeuchtung, die sich bereits im Felsland Badeparadies Dahn bestens bewährt. Das in der Broschüre vorgestellte Produktspektrum umfasst neben den ThermoCond Komfort-Klimageräten auch die AquaCond Systeme zur Wärmerückgewinnung aus Abwasser sowie Klimatisierungegeräte wie die Adsolair oder Trisolair, die sich für den Einsatz benachbarter Räume wie Restaurant, Fitnessraum oder Büros eignen.
Menerga_PI_Unternehmen_Aquanale.doc (64 kb)
